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Forschen mit den Kolumbus-Kids

Begabtenförderung an der Universität Bielefeld - ein Erlebnisbericht

Yasmin Wall (7H) und ich waren fast zwei Jahre bei den Kolumbus-Kids in der Universität Bielefeld. Dort haben wir uns jeden Dienstag mit anderen Kindern, die ungefähr in unserem Alter waren und von anderen Schulen kamen, getroffen. Bei den Kolumbus-Kids geht es darum, die Natur und Technik kennenzulernen, alles selber zu erforschen und zu erleben und nicht nur Fakten auswendig zu lernen. Wir haben zum Beispiel viele Experimente gemacht, in denen wir Chemikalien verwenden durften, oder Beobachtungen an verschiedenen Tieren durchgeführt, wie zum Beispiel an Fröschen, Stabschrecken oder an einer der größten Schnecken der Welt: der Achatschnecke. Manche Tiere durften wir sogar anfassen und auf die Hand nehmen. Was mir bei den Kolumbus-Kids besonders Spaß gemacht hat, war die Herstellung von leckeren Hustenbonbons, Cremes oder Salben für Schnittwunden. Wir haben auch Wärmekameras ausprobiert und an besonderen Tagen Roboter programmiert, so dass der Roboter zum Beispiel etwas sagen, gehen oder tanzen konnte. Es macht wirklich Spaß solche tollen und spannenden Sachen mitzumachen und selber Hypothesen aufzustellen. Ich bin froh bei den Kolumbus-Kids mitgemacht und solche tollen Experimente durchgeführt zu haben.

Emily Sachs (7G)  

 

Kolumbus-Kids ist ein Projekt an der Universität Bielefeld, in dem naturwissenschaftlich begabte Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Jede Woche kommen pro Kurs ca. 15 Kinder zusammen und werden von Studenten unterrichtet. Sie führen Experimente durch, untersuchen Tiere und ihr Verhalten uvm. Das Projekt besitzt eine Vielzahl von Reptilien, Amphibien, Insekten und eine 12.000 Liter große Meerwasseranlage. Im Dezember 2019 werden wieder Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse des Gymnasiums für das Projekt empfohlen.

Weitere Informationen: www.kolumbus-kids.de und bei Herrn Andreas Dück